Boran — kaufen oder verkaufen
Geschichte der Rasse: Boran ist eine Rasse von Zebu-Rindern, die für ihre Ausdauer, Anpassungsfähigkeit an heißes Klima und hochwertiges Fleisch bekannt ist. Die Kuh entstand in Ostafrika, auf dem Boran-Plateau im südlichen Äthiopien. Diese Region ist eine Art Kreuzung von Viehzuchtwegen, wo verschiedene Rassen aus ganz Afrika zusammentrafen und sich vermischten. Durch Evolution und natürliche Selektion entstand der Boran – eine Rasse, die in Ostafrika dominant wurde. Besonders beliebt ist der Boran in Kenia. Dort haben sich lokale Züchter in der Kenianischen Gesellschaft der Boran-Rinderzüchter (BCBS) zusammengeschlossen und arbeiten seit dem frühen 20. Jahrhundert an der Verbesserung der Rasse. Sie haben den sogenannten "Verbesserten Boran" gezüchtet – eine Version mit höherer Produktivität. Wissenschaftler des International Livestock Research Institute (ILRI) führten genetische Studien durch und bestätigten, dass der kenianische Boran eine einzigartige Rasse ist. Es stellte sich heraus, dass die letzten "neuen" Gene im Jahr 700 n. Chr. in die Rasse gelangten. Seitdem wird der Boran seit 1300 Jahren rein gezüchtet. Dies verlieh ihm eine unglaubliche Hybridkraft und die Fähigkeit, sich an verschiedene Bedingungen anzupassen. Moderne Züchter arbeiten weiterhin an der Rasse. Es gelang ihnen, die Körperstruktur des Boran erheblich zu verbessern, während sie alle wertvollen Eigenschaften von den Vorfahren bewahrten. Exterieur: Der Boran zeichnet sich durch einen harmonischen Körperbau und eine mittlere Größe aus. Sie haben einen kurzen Kopf, kleine Ohren, eine lockere Brust und einen großen Buckel über den Schultern. Dieser Buckel ist ein charakteristisches Merkmal der Zebu-Rassen, zu denen auch der Boran gehört. Er kann sowohl mit Hörnern als auch hornlos (polled) sein. Die Höhe variiert von 114 cm bis 147 cm. Das Gewicht der Bullen liegt zwischen 500 kg und 850 kg, während die Kühe zwischen 380 kg und 450 kg wiegen. Die Haut des Boran ist eine echte Schutzpanzerung. Sie ist locker, dick und sehr elastisch, was ihnen hilft, Insektenstiche zu vermeiden. Die dunkle Hautpigmentierung schützt vor Sonnenbrand, und das kurze Haarkleid sorgt für eine gute Thermoregulation. Die Fellfarbe des Boran kann variieren, mit Ausnahme von gestreift und rein schwarz. Die Kühe haben einen gut entwickelten Euter mit starken Anhaftungen und kleinen Zitzen, was sie von einigen asiatischen Zebu-Rassen unterscheidet. Haltungsbedingungen: Der Boran hat die erstaunliche Fähigkeit, Wasser- und Futtermangel zu ertragen, was in trockenen Gebieten sehr wichtig ist. Außerdem sind sie nicht wählerisch in Bezug auf die Futterqualität und können selbst grobe Pflanzen effektiv verdauen. Boran sind ausgezeichnete Wanderer.
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Futterration: Der Boaran ist ein Meister in der effizienten Nutzung von Ressourcen. Er ist in der Lage, minderwertiges grobes Futter zu verdauen und an Sträuchern und Bäumen zu weiden. Bis zu 75 % der Kosten für die Aufzucht einer Boaran-Kuh bei intensiver Mast entfallen auf das Futter. Hochwertiges Leguminosenheu, wie Luzerne und Klee, enthält in der Regel ausreichende Mengen an Proteinen und Kohlenhydraten für Wachstum und Erhaltung der Lebensfähigkeit. Minderwertige Futtermittel, wie Getreidestroh oder durch Regen beschädigtes Heu, erfordern die Zugabe von Protein oder Energie. Vitamine A, B und E müssen bei einer ausgewogenen Futterration normalerweise nicht zusätzlich zugeführt werden. Ein Vitamin-A-Mangel kann jedoch auftreten, wenn trockenes, gebleichtes Heu gefüttert wird. Vitamin D wird durch Sonnenlicht synthetisiert, daher kann ein Mangel auftreten, wenn Tiere längere Zeit in geschlossenen Räumen gehalten werden. Mineralien, die für Knochen, Zähne, Proteine und Lipide notwendig sind, werden mit dem Futter und mineralischen Zusätzen aufgenommen. Es gibt drei Hauptkategorien von Mineralzusätzen: Salz (in der Regel jodiert), Salz mit Spurenelementen (Kupfer, Eisen, Jod, Kobalt, Mangan, Selen, Zink) und mineralische Mischungen, die essentielle Mineralien wie Calcium und Phosphor sowie Spurenelemente und Salz enthalten. Futtermittel werden in Konzentrate (Getreide, Eiweißzusätze) und grobe Futtermittel (Heu, Weiden, Silage) unterteilt. Das Verhältnis von Konzentraten zu groben Futtermitteln in der Ration hängt vom Alter und Geschlecht des Boaran ab. Zum Beispiel erhalten Mastkälber hauptsächlich Getreide, während tragende Kühe den Winter über nur mit hochwertigem grobem Futter auskommen können. Es ist wichtig zu beachten, dass hochwertiges Leguminosenheu, wie Luzerne, Blähungen verursachen kann, insbesondere bei hungrigen Tieren. Im Durchschnitt konsumieren Boaran-Kühe 3-4 kg Futter pro 100 kg Körpergewicht.
Physische Merkmale
Männchen Gewicht: 120–147 kg
Gewicht (Weibchen): 114–125 kg
Größe (Männchen): 500–850 cm
Größe (Weibchen): 380–450 cm
Verbreitungsgebiet
Australien
Kenia
Sambia
Simbabwe
Südafrika
Tansania
Uganda
Vereinigte Staaten
Äthiopien
Häufige Fragen
Wie viel wiegt Boran?
Ausgewachsenes Tier: Männchen — 120–147 kg, Weibchen — 114–125 kg.
Wie groß ist Boran?
Widerristhöhe: Männchen — 500–850 cm, Weibchen — 380–450 cm.
Woher stammt Boran?
Herkunftsland — Äthiopien.
Wo wird Boran gezüchtet?
Die Rasse ist verbreitet in: Australien, Kenia, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Tansania, Uganda, Vereinigte Staaten.
Womit soll man Boran füttern?
Futterration: Der Boaran ist ein Meister in der effizienten Nutzung von Ressourcen.
Fragen & Antworten
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