Kostromakuh — kaufen oder verkaufen

Kostromakuh
Geschichte der Rasse: Die Kostroma-Rasse der Kühe ist eine russische Rasse mit doppelter Ausrichtung (Fleisch-Milch), die sowohl in Fleisch als auch in Milch erfolgreich ist und sich durch ihre Unempfindlichkeit gegenüber Haltungsbedingungen auszeichnet. Die Bildung der Kostroma-Rasse begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Region Kostroma in Russland. Als Grundlage wurden lokale verbesserte Rinderrassen wie die Miskowski- und Babaevski-Rasse verwendet, die mit Bullen der Algaus-, Schweizer- und Ayrshire-Rasse gekreuzt wurden. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kreuzung des Babaevski-Rindes mit Bullen der Algaus-Rasse aus Süddeutschland zu einem wichtigen Schritt. Ab 1912 begann man mit der Verwendung von Bullen der Schweizer Rasse zur weiteren Verbesserung der Eigenschaften. Ab 1920 wurde diese Kreuzung auf staatlichen Betrieben fortgesetzt, wo auch Bullen der Ayrshire-Rasse eingesetzt wurden. Bis 1940 wurde im Bestand des Karavaevski-Sowchos ein durchschnittlicher Milchertrag von 6310 kg erreicht. Am 27. November 1944 wurde die Rasse offiziell vom Volkskommissar für Landwirtschaft der UdSSR anerkannt. Heute nimmt die reinrassige Population des Kostroma-Rindes ab. Exterieur: Die Kostroma-Rasse der Kühe zeichnet sich durch einen kräftigen Körperbau aus, der ihre robuste Konstitution betont. Diese Tiere haben eine harmonische Körperstruktur mit guter Lebendmasse. Die Muskeln der Kuh sind gut entwickelt. Äußerlich erinnern Kostroma-Kühe an die Schweizer Rasse, haben jedoch einen längeren Körper und einen schmaleren Kopf. Rücken und Lenden dieser Tiere sind gerade und breit, was zur allgemeinen Stabilität und guten körperlichen Verfassung beiträgt. Die Fellfarbe der Kostroma-Rasse variiert von hellgrau bis dunkelbraun. Oft ist eine für diese Tiere charakteristische helle Linie entlang des Rückens zu sehen, die ihrem Aussehen besondere Ausdruckskraft verleiht. Die Hörner der Kostroma-Kühe sind klein. Das Gewicht der Kühe der Kostroma-Rasse schwankt zwischen 550 und 650 kg, obwohl es auch Weibchen gibt, die bis zu 850 kg wiegen können. Bullen wiegen in der Regel zwischen 800 und 900 kg, können aber manchmal 1200-1500 kg erreichen. Der Euter dieser Kühe ist voluminös und gleichmäßig entwickelt, hat eine schalenförmige Gestalt. Er ist gut für die Melkmaschine geeignet. Der Euterindex beträgt 43-44,5%. Haltungsbedingungen: Die Kostroma-Rasse der Kühe ist bekannt für ihre Ausdauer und gute Anpassungsfähigkeit an verschiedene klimatische Bedingungen, einschließlich des rauen kontinentalen Klimas. Diese Tiere können Kälte gut vertragen, was sie für die Haltung in kalten Regionen geeignet macht.

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Womit füttern

Futterration: Die Hauptfuttermittel sind grobe Futtermittel wie Heu, Silage und Silomais. Den Tieren werden auch konzentrierte Futtermittel gegeben, einschließlich Getreide, Mischfutter, Ölkuchen und Pressrückstände. In der Ration sind Gemüse wie Rüben, Karotten und Kartoffeln enthalten, insbesondere für das Jungvieh. Ein wichtiger Bestandteil sind auch Mineralstoffzusätze, einschließlich Salz, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Spurenelemente. Die Ration sollte mineralstoff- und vitaminmäßig ausgewogen sein. Es ist wichtig, eine Überfütterung mit groben Futtermitteln zu vermeiden, insbesondere in der Trockenstehzeit - dann sollten nicht mehr als 20 kg grobe Futtermittel pro Tag gegeben werden. Für das Jungvieh ist es wichtig, die Ration zu variieren, um eine Verzögerung der Geschlechtsreife zu vermeiden und eine normale Entwicklung zu gewährleisten.

Verbreitungsgebiet

Belarus Russland Ukraine

Häufige Fragen

Wie groß ist Kostromakuh?
Widerristhöhe: Männchen — 800–900 cm, Weibchen — 550–650 cm.
Woher stammt Kostromakuh?
Herkunftsland — Russland.
Wo wird Kostromakuh gezüchtet?
Die Rasse ist verbreitet in: Belarus, Russland, Ukraine.
Womit soll man Kostromakuh füttern?
Futterration: Die Hauptfuttermittel sind grobe Futtermittel wie Heu, Silage und Silomais.

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